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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
11. September hinterließ Spuren im Schlamm
Geochemischer "Fingerabdruck" dokumentiert Ausmaß
der Katastrophe
Die Katastrophe des 11. September 2001 hat im New Yorker Hafenschlamm
charakteristische Spuren hinterlassen. Forscher der University of
Massachusetts/Boston (UMB)
fanden im schlammigen Hafenboden eine auffällige Schicht. Dieser
geochemische "Fingerabdruck", so die Wissenschaftler,
soll neue Informationen über mögliche Auswirkungen durch
den Fallout der Katastrophe auf Gesundheit und Umwelt liefern. Darüber
hinaus wollen die Forscher anhand der Sedimente auch die Strömungsverhältnisse
im Mündungsgebiet des Hudson River erforschen. Studien sollen
abklären, ob sich das "Erbe" der Terrorattacke verteilt
und aufgelöst oder im Schlamm erhalten geblieben ist. Die Ergebnisse
wurden in EOS, dem Fachblatt der American Geophysical Union, publiziert.
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Das Forscherteam unter der Leitung von Sarah Oktay von der UMB
entnahm im Oktober 2001 Proben im Hafen entlang der Lower West Side
von Manhattan. Die Proben verglichen sie mit Asche und Staub, der
eine Woche nach der Katastrophe im Umfeld des Ground Zero gesammelt
wurde. Der Hafenschlamm enthielt nahe der Oberfläche bestimmte
Elemente wie Kupfer, Zink, Kalzium und Strontium in hohen Konzentrationen
(pte).
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