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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Wildpferde der Welt in Gefahr
Wildlebende Tiere in Savannen und Wüste durch Siedlungen bedroht
Zebras, Esel und Wildpferde sind nach Angaben der World Conservation
Union (IUCN)
weltweit vom Aussterben bedroht. Naturschützer haben nach Angaben
von BBC-Online
berichtet, dass mindestens sieben Pferde-Arten in der freien Wildbahn
massiv bedroht sind. Das Przewalski Pferd, eines der letzten Wildpferde-Arten,
gilt bereits als ausgestorben.
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"Die meisten bedrohten Pferde-Arten leben in Wüsten
oder Savannen. Diese sind nicht artenreich, aber es leben viele
endemische Tiere und Pflanzenarten in diesen Öko-Nischen",
so die Wissenschaftlerin Patricia Moehlman, Vorsitzende der IUCN.
Die meisten der Tiere teilen sich das Ökosystem mit den Menschen.
Beide leiden unter denselben Umweltbedingungen. Da einige der wildlebenden
Pferdearten auch mit domes- tizierten paaren können, hat sich
das Verschwinden einiger Spezies in der freien Wildbahn noch verstärkt.
So wurde das inzwischen ausgestorbene Przewalski-Pferd mit lokalen
Pferdearten gekreuzt. Wissenschaftler sprechen aber davon, dass
sich einige der bestimmten Chromosomen der Wildpferde nicht mehr
auf die gekreuzten Nachfahren weitervererben. So verliert das Przewalski-Pferd
einmal im Jahr die gesamte Mähne. Die Vorfahren dieser Arten
sind übrigens bis auf 20.000 Jahre nachweisbar. In Höhlen-
und Felszeichnungen in Frankreich, Italien und Spanien sind diese
Pferde verewigt. Nach 1945 ist die Zahl der Pferde rasant zurückgegangen.
Gründe dafür waren militärische Aktivitäten,
Jagd und Ver- minderung der freien Landflächen durch Ackerbau
und Weidewirtschaft. Die letzte Gruppe wildlebender Przewalski- Pferde
wurde 1969 in der Wüste Gobi in der Mongolei gesichtet. In
den 90-er Jahren wurden dort nachgezüchtete Przewalski-Pferde
ausgesetzt (pte).
http://www.treemail.nl/takh
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