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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Lepra soll bis 2005 verschwinden
Weltweite Allianz zur Ausrottung der gefährlichen Erkrankung
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Genf (pte, 4. Februar 01) - Bis 2005 soll die Lepra auf der Erde
ausgerottet werden. Das ist das Ziel einer weltweiten Allianz zur
Ausrottung der gefährlichen Krankheit. In 24 Staaten der Welt
ist Lepra noch immer eine Bedrohung für Menschen. Zwei bis
drei Mio. Menschen leiden heute noch an den Folgen der Seuche.
Die internationale Allianz zur Ausrottung der Erkrankung wurde
bereits im November 1999 von der eltgesundheitsorganisation WHO,
der Nippon Foundation, sowie dem Pharmakonzern Novartis gegründet.
Damals war das Ziel, die Krankheit bis 2000 praktisch zu eliminieren.
Das Vorhaben sei zwar nicht ganz gescheitert, dennoch war die Bekämpfung
nicht nachhaltig genug, meint Maria Neira, Chefin des Communicable
Diseases Prevention der WHO. Nach Ansicht der WHO sind in Afrika,
Asien und Lateinmerika rund eine Million Menschen betroffen. Zwischen
2000 und 2005 werden rund 2,5 Mio. Menschen an Lepra erkranken.
Weitere zwei bis drei Mio. Lepra-Patienten leiden heute noch an
den Folgen ihrer Erkrankung.
Nach Ansicht der WHO gilt eine Erkrankung dann als aus- gerottet,
wenn die Erkrankungsrate unter einem Fall pro 10.000 Einwohnern
liegt. Obwohl die Erkrankung in 24 Staaten der Welt eine Bedrohung
ist, sind nur acht Länder effektiv von Lepra betroffen: Indien
ist mit 67 Prozent der Erkrankungen weltweit Spitzenreiter, gefolgt
von Angola, Brasilien, Guinea, Madagaskar, Mosambik, Myanmar (Burma)
und Nepal.
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