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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Wasserzirkulation im Pazifik hat sich verlangsamt
Temperatur in Äquatornähe gestiegen - Folgen für
Weltklima unklar
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Eine Verlangsamung der Wasserzirkulation im Pazifischen Ozean hat
in den letzten Jahren zu einer Temperaturerhöhung an der Wasseroberfläche
geführt. Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe um Michael
McPhaden vom Pacific Marine Environmental Laboratory in Seattle,
Washington. Dieser Temperaturanstieg könnte in den vergangenen
30 Jahren eine Veränderung des Klimas bewirkt haben. Es könnte
dadurch aber auch weniger CO2 in die Atmosphäre gelangen und
die Erderwärmung in Schach halten.
Ursache dafür könnte die Veränderung bei dem alle
drei bis sieben Jahre auftretenden El-Nino sein, der Schwankungen
der Ozeantemperatur und der Winde bewirkt. El-Nino ist verant- wortlich
für wechselhaftes Wetter auf der Erde, einschließlich
Dürrezeiten in Südost-Afrika und Überschwemmungen
in Südamerika. Seit 1970 tritt El-Nino häufiger und verstärkt
auf. Für aussagekräftige Rückschlüsse sind aber
noch weitere Untersuchungen notwendig (pte).
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