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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
USA: Jeder 4. See ohne Fische
Saurer Regen bedroht noch immer Seen und Wälder
Saurer Regen ist noch immer der Todesstoß für viele
Seen im Nordosten der USA. Eine Studie der Hubbard Brook Research
Foundation HBRF
gemeinsam mit der Syracuse University und der University of New
Hampshire hat ergeben, dass 40 Prozent aller Seen in den Adirondacks
und 15 Prozent in Neu-England davon betroffen sind. In jedem vierten
See gibt es keine Fische mehr.
Der Grund für die starke Zunahme an übersauerten Gewässern
liegt in der stetig steigenden Luftverschmutzung und der damit einhergehenden
Konzentration an Schwefeldioxid, Stickoxyden und Ammoniak. Das Gesetz
zur Reinhaltung der Luft, der so genannte Clean Air Act Amendment
(CAAA), aus dem Jahr 1990 habe hier keine Abhilfe schaffen können,
kritisiert die Foundation. Zwar habe sich die Konzentration der
Sulphoxyde verringert, nicht jedoch die Konzentration von Stickoxiden.
Innerhalb der kommenden 25 bis 50 Jahre sei eine vollständige
Regenerierung der Gewässer jedenfalls nicht zu erwarten, so
der Bericht der HBRF.
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Die Ursachen für den sauren Regen sind in erster Linie die
Verbrennung von schwefelreicher Kohle in Kraftwerken und andere
Abgase aus der Industrie. Gefährdet sind aber nicht nur die
Seen, sondern auch der Baumbestand. Besonders betroffen sind Pflanzen,
die durch Klimaveränderungen und Parasitenbefall bereits in
Mitleidenschaft gezogen waren. Von manchen Baumarten sind 50 Prozent
der Gesamtbestände Opfer der Umweltverschmutzung geworden (pte,
28. März 01).
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