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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Fitness aussagekräftiger als Risikofaktoren
Laufband-Tests sagen Sterberisiko vorher
Persönliche Spitzenleistungen, wie sie auf Laufbändern
erzielt werden können, sind zur Vorhersage der Lebensdauer
aus- sagekräftiger als Risikofaktoren wie Herzerkrankungen, Blut- hochdruck
oder Rauchen. Das geht aus einer Studie der Stanford University
an 6.200 Männern hervor.
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Zur Fitness-Messung wurden die Patienten an Sensoren ange- schlossen.
Zusätzlich erfolgte die Messung des Sauerstoff- verbrauch sowie
des ausgeatmeteten CO2. Laut Studie erhöhten sich die Überlebenschancen
um zwölf Prozent bei der Steigerung um ein so genanntes metabolisches
Äquivalent, vorausgesetzt der Patient läuft bei maximaler
Belastung. Ein metabolisches Äquivalent (MET) ist definiert
als der Verbrauch an Sauerstoff bei sitzender Tätigkeit. Zwei
MET entsprechen etwa dem Verbrauch beim Gehen mit 3,5 km/h, acht
MET dem Verbrauch beim Joggen mit etwa 13 km/h. "Abgesehen
vom Alter erwies sich der Fitnesszustand als besserer Indikator
für die Lebensdauer als alle anderen Risikofaktoren wie Rauchen,
Herzprobleme, Bluthochdruck, Diabetes oder ein hoher Cholesterinspiegel",
führte der Kardiologe Gary J. Balady vom Boston Medical Center
aus. Es zähle beim Test aber nicht die Ausdauer, sondern einzig
die Maximal-Leistung. Menschen müssen keinen Marathon laufen,
schon ein täglicher flotter Spaziergang von 30 Minuten verändert
die Risikofaktoren zum positiven (pte).
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