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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Organisch angebaute Äpfel schmecken besser
Ökologischer Anbau ist echte Alternative
Wissenschaftler der Washington State University
haben in einer in "Nature" veröffentlichten Studie
nachgewiesen, dass der organische Apfelanbau nicht nur besser für
die Umwelt ist, sondern dass die Äpfel auch besser schmecken.
Das Team um John Reganold wies nach, dass organischer Landbau umweltverträglicher
als konventionelle Methoden und integrierte Anbausysteme ist. Fünf
Jahre lang verglichen die Wissenschaftler organische, integrierte
und konventionelle Anbausysteme im Versuchsanbau. Untersucht wurden
Indikatoren wie Erdqualität, gärtnerische Leistung, Rentabilität
der Obstgärnten und Energieeffizienz.
Wie die BBC berichtet, zeigte sich bei der Erdqualität, dass
organische Substanzen einen deutlich positiven Einfluss auf Struktur,
Fruchtbarkeit, Wasserinfiltration und Speicherung haben. Bei der
gärtnerischen Leistung zeigten sich die deutlichsten Unterschiede
im Geschmack. "Das Verhältnis von Zucker zu Säure
als Indikator für Süße war bei den organischen Früchten
in den meisten Fällen am höchsten." Im Bereich Rentabilität
sollte das organische System noch vor dem konventionellen die Gewinnzone
erreichen.
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Für die Bestimmung der Folgen von Anbausystemen für
die Umwelt wurde ein Bewertungsindex eingesetzt, der für die
Bestimmung der Schäden durch Pestizide und andere Chemikalien
üblich ist. Ein höherer Wert steht dabei für einen
größeren Schaden. Die konventionellen Äpfel erreichen
dabei einen 6,2fach höheren Wert, die integriert angebauten
einen 4,7fachen. Diese Ergebnisse zeigten, dass organische und integrierte
Anbausysteme im Staate Washington nicht nur besser für Erde
und Umwelt seien, sondern auch vergleichbare Ernten und im organischen
Anbau höhere Profite und eine größere Energieeffizienz
brächten (pte, 19. April 01).
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