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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Web-Datenbanken für Tier- und Pflanzenarten
Geschützte Arten mit über 10.000 Einträgen - Weltweit
größte Fischdatenbank
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Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn
hat eine Liste von 10.000 geschützten Tier- und Pflanzenarten
ins Internet gestellt. Unter der Adresse http://www.wisia.de
kann abgerufen werden, welche Arten davon nach dem Bundes- naturschutzgesetz
besonders geschützt sind.
Artenschutz sei nur erfolgreich, wenn jeder über Schutz- bestimmungen
informiert sei und deren Ziele nachvollziehen könne, erläuterte
BfN-Präsident Hartmut Vogtmann das Anliegen. In erster Linie
richte sich die Datenbank an Zollbeamte oder Touristen. Aber auch
Firmen, die Terrarientiere verkauften, könnten so schnell einen
Überblick über den Schutzstatus einzelner Arten ihres
Sortiments verschaffen.
Der Service für den Bürger bestehe im flexiblen Abrufen
der Informationen nach unterschiedlichen Suchkriterien. Der User
erhält in der Datenbank ebenso Angaben zu den geschützten
Pflanzen- oder Tierarten wie zu den gültigen wissenschaft- lichen
Namen, dem deutschen Namen und zum Schutzstatus (pte, 10. April
01).
Das weltweit größte Datensystem über Fische
wird künftig von Kiel aus betreut. FishBase ist ein Internet-Katalog
mit umfangreichen Informationen über jede Fischart der Erde.
Alle weltweit bekannten 25.270 Arten werden beschrieben und mit
Fotos, Karten, Grafiken und breiten Forschungsergebnissen dargestellt,
erklärte Projektleiter Rainer Froese. Das Projekt Fishbase
wird von Kanada, Schweden, Frankreich, Belgien, Deutschland, der
EU und der Weltfischereiorganisation getragen.
Die weltweit 550 Mitarbeiter hätten bislang mehr als 100.000
Namen der existierenden Fische mit entsprechenden Informationen
zusammengetragen. Das System richte sich nicht nur an Wissenschafter,
sondern auch an Fischer, Züchter, Angler oder Taucher. Allein
im März hätten 100.000 Interessierte aus 121 Ländern
FishBase genutzt (Standard).
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