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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Regenwald schluckt kein Kohlendioxid mehr
Globale Erwärmung verstärkt CO2-Emissionen
Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Die Forscher hatten bisher angenommen, dass die großen Wälder
effektiv Kohlendioxid abbauen.
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Deborah Clark von der Universität of Missouri in St. Louis
hat gemeinsam mit ihren Forschungskollegen das jährliche Wachstum
von sechs verschiedenen Baumarten im La Selva- Regenwald in Costa
Rica zwischen 1984 und 2000 gemessen. Das Wachstum der Baumriesen
und die Menge an CO2- Emissionen hatten sich in den 16 Jahren signifikant
verändert. Die Forscher haben dies der Temperaturveränderung
zuge- rechnet. Während der wärmsten Jahre 1997 und 1998
mit extremen Temperaturveränderungen durch den El-Nino-Effekt
wuchsen die Bäume am wenigsten und produzierten die größten
Mengen von CO2. "Die Temperaturschwankungen, insbesondere die
Erwärmung, schaden dem tropischen Regen- wald immens", so
die Expertin. "Wenn durch die globale Erwärmung der tropische
Regenwald noch mehr CO2 in die Atmosphäre entlässt, wird
es zu einer noch stärkeren globalen Erwärmung kommen",
erklären die Forscher. Dann wäre der positive Effekt der
CO2-Speicherung jedenfalls hinfällig (pte).
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