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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Satellitendaten bestätigen globale Erwärmung
Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre
Seit Jahren kämpfen die Klimatologen mit einem Problem: Temperaturen in der niedrigeren Atmosphäre steigen im Verhältnis zur
Erdoberfläche wesentlich langsamer als in den zahlreichen Modellvorhersagen. Die Gründe dafür haben US-Forscher entdeckt: Die Antwort liegt in der Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
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Die Diskrepanz zwischen den Messwerten auf der Erdober- fläche und den ersten elf Kilometern darüber hat zahlreiche Forscher zu Skeptikern über das Ausmaß der "globalen Erwärmung" gemacht. Das Forschungsteam der University of Washington in Seattle und der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA haben die Mikrowellen- Emissionen der Atmosphäre mit Hilfe von Satellitendaten analysiert. Damit konnten in den verschiedenen Luftschichten der Erde Temperaturen ausgewertet werden. Nach der Studie ist die Abkühlung in der Stratosphäre verantwortlich für die Diskrepanz zwischen dem Temperaturunterschied an der Erdoberfläche und der Troposphäre.
Die Forschungsergebnisse werden aber nicht von allen Experten geteilt, da stratosphärische Einflüsse angeblich nicht einfach mit statistischen Werkzeugen eliminiert werden können. Andere Wissenschaftskollegen sehen hingegen in den Ergebnissen eindeutige Beweise für das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten (pte). |
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