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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Massensterben auf der Spur
Forscher finden Hinweise auf größte Ausrottung des Lebens
vor 250 Mio. Jahren
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Ein britisch-russisches Forscherteam ist dem größten
Massen- Exodus in der Geschichte des Planeten Erde näher gekommen.
Vulkane in Sibirien, die vor 250 Mio. Jahren explodierten und eine
Fläche von 3,9 Mio. km2 mit Lava bedeckten, hatten etwa 80
Prozent aller Lebewesen ausgerottet, berichtet das Wissenschaftsmagazin
Science.
Das Gebiet liegt etwa 1.000 Kilometer westlich der sibirischen Plattform
entfernt. Da die Proben aus den gleichen Basalten bestanden, die
auch auf der Plattform zu finden sind, kamen die Geologen zum Schluss,
dass ein weitaus größeres Gebiet von der Lava zugedeckt
wurde als angenommen. Der Lavafluss war an manchen Stellen bis zu
eineinhalb Kilometer tief.
Die Perm-Trias-Katastrophe kostete 90 Prozent aller Lebe- wesen
im Wasser und rund 70 Prozent der Landlebewesen das Leben. Wissenschaftler
nehmen an, dass durch die vulkanischen Gase das Leben auf dem Planeten
unmöglich wurde. Einige Forscher glauben, dass auch Asteroiden- Einschläge
dazu beigetragen haben. Nach dieser Katastrophe begann die Zeit
der Dinosaurier, die dann vor 65 Mio. Jahren durch vulkanische Aktivitäten
in der Gegend des heutigen Indien und Pakistan und Meteoriteneinschläge
endete (pte).
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