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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Extreme Quecksilberwerte in Walfleisch
Konzentrationen in Leber übersteigen Grenzwert um das 900-Fache
Tests an in Japan vermarktetem Walfleisch haben enorm hohe Quecksilberwerte
zu Tage gebracht. Es gilt bereits seit langem als bekannt, dass
die Tiere Schwermetalle im Gewebe akkumulieren. Die durchschnittlichen
Quecksilber-Konzentrat- ionen in den Lebern von Walen und Delfinen
von 370 Mikro- gramm pro Gramm Fleisch erstaunten die Forscher aber
erneut, berichtet das Fachmagazin New Scientist.
Die Werte über- steigen den von der japanischen Regierung festgelegten
Grenzwert von 0,4 Mikrogramm pro Gramm Fleisch um das 900-Fache.
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Bei zwei der 26 gezogenen Leberproben stellten die Forscher von
der University of Hokkaido
gar eine Quecksilber- Konzentration von über 1.970 Mikrogramm
pro Gramm Leber fest. Dies bedeutet eine Grenzwert-Überschreitung
um das 5000-Fache. Bei diesen Konzentrationen bräuchte ein
60 Kilogramm wiegender Erwachsener lediglich eine Menge von 0,15
Gramm Leber essen und würde bereits den von der WHO festgelegten
sicheren Aufnahmewert einer ganzen Woche überschreiten (pte).
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