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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Wirkmechanismus von Koffein bei Kopfschmerz geklärt
Kaffee in Kombination mit Vitamin C hemmt Prostaglandin- Freisetzung
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Freiburger Forscher haben den Wirkmechanismus für die schmerzhemmende
Wirkung von Koffein in Kombination mit Analgetika nachgewiesen.
Warum Kaffee mit Zitrone bei Migräne hilft war bisher ungewiss,
so ein Bericht der Ärzte- zeitung.
Laut Studie wirkt Koffein genau wie Paracetamol und Acetylsalicylsäue
(ASS) auf die Freisetzung von Prosta- glandinen in den Mikrogliazellen
des Zentralnervensystem. Allerdings betrug der Hemmeffekt durch
Koffein nur etwa ein Zehntel der Wirkung von ASS.
Um so überraschender war daher ein Ergebnis der Studie, nach
dem niedrige Dosen der drei genannten Wirkstoffe in der Kombination
eine bessere Wirkung entfalten als hohe Dosen der Einzelsubstanzen.
Die Kombination aus ASS und Paracetamol hatte eine fast 100fach
stärkere Hemmwirkung auf die Prostaglandin-Synthese im Vergleich
zu der jeweils gleich hohen Menge an Monosubstanzen. Die Kombination
aus ASS und Koffein hemmte die Prostaglandin-Produktion 26 Mal stärker
als die Einzelsubstanzen.
Der Effekt kommt unter anderem dadurch zustande, dass Koffein die
Aufnahme von ASS beschleunigt (pte, Juli 01).
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