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umg. info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Fischerei und Fischbestände
Auch Hobbyangler können Arten gefährden
Die mehr als 10,5 Mio. Amateurfischer in den USA bringen nach Ansicht eines amerikanischen Forscherteams die seltenen Fischarten vor den Küsten rund um die USA unter Druck, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Am ärgsten in Bedrängnis geraten dabei langsam wachsende Fischarten, denn sowohl kommerzielle als auch Hobbyfischer jagen den größten Fischen hinterher - und das gefährdet den Nachwuchs.
"Große Fische produzieren exponenziell mehr Eier als kleine. Dadurch haben sie eine höhere Reproduktionsrate", so Felicia Coleman von der Florida State University, die gemeinsam mit Larry Crowder von der Duke University in North Carolina die Studie durchführte. Für Experten wie Michael Sissenwine, Direktor für wissenschaftliche Programme am National Marine Fisheries Service, sind die Erkenntnisse keine Neuigkeit, denn seine Organisation hat nicht nur bei der kommerziellen, sondern auch bei der Hobbyfischerei vor zu großen Entnahmen gewarnt und Beschränkungen gefordert.
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Nach Angaben der Forscher sind Hobbyfischer zu 64 Prozent für die Überfischung im Golf von Mexiko und zu 59 Prozent im Pazifik verantwortlich. Einzelne Schutzbestimmungen nützen wenig, da viele Fische versehentlich gefangen werden. Angler sind eigentlich um den Naturschutz besorgt; das Problem ist jedoch die große Zahl an Anglern (pte). |
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