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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Sahara wird grüner
Satellitenbilder zeigen das Ende der Dürre
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat nach der Aus- wertung
von Satellitenbildern festgestellt, dass die Trocken- gebiete im Saharagebiet
kleiner geworden sind. Das berichtet BBC-Online.
Die erfreulichen Nachrichten gelten insbesondere für Staaten
entlang eines breiten Gürtels durch die Wüste, der sich
von Mauretanien bis hin nach Eritrea erstreckt.
Verantwortlich für die zunehmende Vegetation ist nach Angaben
des Wissenschaftsmagazins New Scientist eine höhere Niederschlagsrate.
Aber auch südlich der Sahara soll die Niederschlagsmenge zugenommen
haben. Vor 20 Jahren verwandelten Dürreperioden den nördlichen
Teil des Staates Burkina Faso in Wüste. In der Zwischenzeit
soll auch dort wieder, nach Niederschlägen, neue Vegetation
entstanden sein, berichten die Forscher.
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Die Untersuchungen wurden von holländischen, deutschen und
amerikanischen Hilfsorganisationen geführt. Diese wollen ihre
Ergebnisse den Ministern von Burkina Faso präsentieren. Ähnlich
positive Neuigkeiten werden auch aus dem südlichen Mauretanien,
Nordwest Niger, Zentral-Tschad und aus Teilen Sudans und Eritreas
gemeldet. Die Hilfsorganisationen geben auch an, dass in vielen
Gebieten, wo Geld in den Schutz des Bodens und Wassers investiert
wurde, die Situation besser geworden sei. Als erfolgreiche Strategie
zur besseren Nutzung des Bodens wurde das so genannte "contour
bunding" eingeführt. Dabei werden Anbauflächen mit
Steinen umfasst, so dass die wertvolle Humusschicht bei Regen nicht
einfach weggeschwemmt wird. Mit dieser Methode konnten in den vergangenen
Jahren tausende Hektar Landfläche gewonnen werden, auch in
Gegenden, wo vorher fast nichts wuchs (pte).
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