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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Zentralasien: Temperaturen und Wasserspiegel steigen permanent
Kirgisischer Gebirgsee ist Indiz für globale Erwärmung
Der Wasserspiegel im zentralasiatischen Issyk-Kul-See ist seit
einigen Jahren laufend gestiegen, auch das Klima in Kirgisistan
hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erwärmt. Nach
Angaben der UN-Umweltorganisation UNEP könnte das ein Hinweis
auf globale Erwärmung. Internationale Forscher haben gemeinsam
mit Unterstützung der UNEP eine inter- nationale Konferenz, den
"Global Mountain Summit" in Bischkek einberufen.
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Der Issyk-Kul, ein See, der im Nordosten von Kirgisistan nahe der
chinesischen Grenze liegt, lässt die Wissenschaftler aufhorchen.
Dort stieg das Wasser seit 1998 um 26 Zentimeter und das, obwohl
seit den Messungen 1927 das Wasser eigentlich stetig zurückging
und der See immer kleiner wurde. "Heute ist es wärmer,
und es gibt höhere Niederschläge", so Radzimir Romanowskiy,
Chef des Institute of Water Resources and Hydroenergy in Bischkek.
Nach Aussagen des Wissen- schaftlers ist der Anstieg des Wasserspiegels
in erster Linie auf die Niederschläge und die Speisung von
Flüssen zurück- zuführen. Die Gletscherschmelze spielt
gerade bei diesem See eine untergeordnete Rolle. Nach Angaben von
Romanowskiy ist auch die Temperatur des Seewassers in einigen Teilen
von 3,7 Grad auf 4,2 Grad angestiegen.
Mark Collins, Direktor des UNEP-World Conservation Monitoring Center,
spricht von besonders signifikanten Hinweisen auf klimatische Veränderungen
in der Region (pte). |
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