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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Grüne Umgebung sorgt für längeres Leben
Parks in urbanen Regionen verbessern die Lebensqualität
Pensionisten, die in der Nähe von Grünflächen oder
Park- anlagen wohnen, leben nach Ansicht von Forschern länger
als jene, die in den Betonwüsten verharren müssen. Zu
diesem Schluss kommen japanische Wissenschaftler in einer jetzt
veröffentlichten Studie, berichtet BBC-Online.
Die Studie der japanischen Forscher ergab, dass die Qualität
der Umwelt einen wesentlichen Indikator für die besseren Überlebens- chancen
darstellt.
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Die Wissenschaftler der Tokyo Medical and Dental School haben für
die Untersuchung mehr als 3.100 Pensionisten, die älter als
80 Jahre waren, über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht
und sind zum Schluss gekommen, dass Grünflächen und Freiräume
sowie Fenster, die direktes Sonnenlicht in die Wohnräume ließen,
wesentlich zum Wohlergehen der Menschen beigetragen haben. Fünf
Jahre nach der Erhebung konnten die Forscher eine deutliche Korrelation
zwischen der Überlebensrate und der besseren Lebensqualität
herstellen. Menschen, die nahe von Grünflächen wie Parkanlagen
oder ausgedehnten Wiesen lebten, hatten eher überlebt. Unter
den knapp 900 Pensionisten, die während der fünfjährigen
Untersuchung verstorben sind, befanden sich signifikant mehr, die
unter schlechteren Umweltbedingungen lebten.
Die Studie wird auch im Fachmagazin Journal of Epidemiology and
Community
veröffentlicht. Die Forscher fordern darin auch die Stadtplaner
der Zukunft auf, mehr Grünflächen in ihre Planungen aufzunehmen.
Der Faktor von Alleen und begrünten Spazierflächen in
Ballungsräumen sorge für mehr Bewegung bei den Pensionisten.
Dies sei auch ein Grund dafür, warum die Menschen, die nahe
an den Grünflächen wohnten, älter werden. Es sei
aber besonders wichtig, dass diese Flächen in kurzer Distanz
zu den Wohnungen der Pensionisten liegen
(pte).
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