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umg.info |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Süße Forschung
Unternehmen vermarkten die antibakteriellen Eigenschaften von Honig
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Honig könnte zur Behandlung schlecht heilender Wunden eingesetzt
werden. Britische Forscher haben auf der Suche nach einer wissenschaftlich
fundierten Basis der legendären medizinischen Eigenschaften
entdeckt, dass Honig das Bakterien-Wachstum stoppt – auch
jenes von bereits auf einige Antibiotika resistenten Stämmen.
Aufzeichnungen, dass Menschen Wunden mit Honig bedeckten, reichen
bis ins alte Ägypten zurück. Noch bis vor kurzem wurde
angenommen, dass die sirupartige Konsistenz des Honigs der Luft
den Zutritt zur Wunde verwehrt und dass der hohe Zuckergehalt das
Bakterien-Wachstum bremst. Forscher des University of Wales Institute/Cardiff
behaupten nun, dass Honig auch andere Eigenschaften besitzt, die
Bakterien abtöten. Die Forscher sind sich aber noch nicht schlüssig,
welche Inhaltsstoffe dabei aktiv sind.
Trotz der günstigen Eigenschaften von Honig für die Wundbe- handlung
warnen die Wissenschaftler vor allzu großem Optimismus. Im
Hitze behandelten Honig in Supermärkten sind die antibakteriellen
Eigenschaften eliminiert. Nur eine professionelle Behandlung zeigt
Wirkung (pte).
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