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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Hälfte der europäischen Vogelarten bedroht
Schutzmaßnahmen scheinen zu greifen
Fast die Hälfte der 524 in Europa heimischen Vogelarten geht einer unsicheren Zukunft entgegen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht von BirdLife International. 45 Arten stehen heute schlechter da als vor zehn Jahren, als der erste Bericht "Vögel in Europa" veröffentlicht wurde.
"Das ist das erste Mal, dass Arten wie der Hausspatz, die Schnepfe, der Star und der Kiebitz in eine Liste gefährdeter Tiere eingetragen wurden", sagt Mark Avery von der Royal Society for the Protection of Birds. Nach Avery ist die intensive Landwirtschaft hauptsächlich für diese Entwicklung verantwortlich. "Die große Gefahr ist, dass wir die intensive Landwirtschaft jetzt auch nach Osteuropa exportieren und damit auch deren Wildtiere bedrohen", so Avery.
Die Forscher waren auch vor dem Klimawandel. Gemäß einer Studie sind 37 Prozent der Pflanzen und Tiere bis 2050 auf Grund des Klimawandels bedroht.
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Der Bericht enthält aber auch positive Details. 14 Vogelarten profitieren besonders von den Schutzmaßnahmen der ver- gangenen Jahrzehnte, darunter beispielsweise Wanderfalke und Seeadler, dessen Bestand um über Prozent gestiegen ist (pte). |
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