|
 |
 |
|
|
umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Wildlebende Vögel werden gegen West-Nile geimpft
Kalifornien will Massensterben von Vogelarten verhindern
Aufhalten konnte das West-Nile-Virus bisher niemand. Die Krankheit,
die an der Ostküste der USA einigen Menschen und tausenden
Vögeln das Leben gekostet hat, zieht immer weiter gegen Westen.
Nun wollen die kalifornischen Umweltbehörden die wildlebende
Kondorpopulation vor dem Virus retten, indem sie die Tiere impfen,
berichtet die Los Angeles Times.
|
|
Auch Zootiere sind von der Erkrankung nicht verschont geblieben.
Flamingos, Pinguine, Eulen, Falken, Adler, Krähen und Wasservögel
sind nach Angaben der Wissenschaftler besonders gefährdet.
Lediglich Hühner und Spatzen scheinen gegen die Krankheit resistent
zu sein. Im Los Angeles Zoo wurde bereits ein Drittel der kalifornischen
Kondore (Gymnogyps californiacus) gegen das Virus geimpft. In den
großen Zoos wie San Diego wird an einer Impfaktion für
dortige Tiere gearbeitet.
Das West-Nile-Virus ist bisher in 41 Staaten der USA aufge- taucht.
Die Behörden befürchten, dass im kommenden Frühling
das Virus über die Rocky Mountains nach Kalifornien kommen
könnte. Bisher gab es sechs Fälle der Erkrankung. Nach
behördlichen Angaben hielten sich die Infizierten aber östlich
der Rocky Mountains auf (pte).
|
| |
|
|