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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Klimafolgeschäden 2003: 60 Mrd. Dollar
Experten warnen vor Zunahme der Katastrophen
Die Schäden durch Naturkatastrophen im Jahres 2003 haben Experten
beim Klimagipfel in Mailand mit 60 Mrd. Dollar beziffert. UNEP-Generaldirektor
Klaus Töpfer bezeichnet die globale Erwärmung als Realität.
Dagegen bezeichnet US- Senator James Inhofe die globale Erwärmung
als größten Unfug der Welt und teilt damit die Meinung
des US- Kongresses.
Düstere Zahlen präsentierte die
Münchner Rück,
eine der größten Rückversicherungsgesellschaften.
Allein die Land- wirtschaft in Europa soll durch die Trockenperiode
im Sommer 2003 Schäden in der Höhe von zehn Mrd. Dollar.
erlitten haben. 20.000 Menschen sind an den Folgen der Hitze in
diesem Sommer gestorben. Weitere Naturkatastrophen waren die Überflutungen
in China mit acht Mrd. Dollar und die Tornados im mittleren Westen
der USA mit rund drei Mrd. Dollar Versicherungsschäden. Chinas
Chefdelegierter bei der Konferenz in Mailand meinte, dass die Katastrophen
Ent- wicklungsländer wesentlich härter treffen als Industrie- nationen.
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Der US-Kongress sieht im Klimaschutz jedoch wesentliche Unvereinbarkeiten
mit Grundwerten wie der persönlichen Freiheit, des Wohlstands
und der Entwicklung der gesamten Umweltpolitik der USA. Mitglieder
der republikanischen Partei stehen den Äußerungen der
Wissenschaftler in Themen der globalen Erwärmung jedenfalls
extrem kritisch gegenüber. Wenn Industrieanlagen-Betreiber
dazu angehalten werden, Emissionen zu reduzieren, führt dies
nach Ansicht der Partei zu deutlichen Verlusten von Wählerstimmen,
da die Amerikaner darin eine Reduktion der Produktivität, steigende
Arbeits- losigkeit und eine Verteuerung der Energiekosten sehen (pte).
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