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Waldschäden in Nordamerika
 
 

umg.info 2004

Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

Waldschäden in Nordamerika
Zunahme der Schädlinge durch wärmeres Klima

Wärmere Sommer haben im westlichen Kanada und in Alaska dafür gesorgt, dass zwei weit verbreitete Waldschädlinge riesige Schäden angerichtet haben. NASA-Forscher warnten nach Auswertungen von Satellitenbildern von ähnlichen Be- drohungen in Europa und Sibirien, berichtet das Wissen- schaftsmagazin New Scientist.
Chris Potter, Ökologe des NASA Ames Research Center, hat mit seinem Team Vegetationsveränderungen bis zum Jahr 2000 anhand von Satellitenlutbildern analysiert. Vor allem in nicht genutzten Wäldern stellten sie Veränderungen fest. "Es sah aus, als wären Teile dieser Wälder einem Feuer zum Opfer gefallen", so Potter. "Wenn diese Bäume noch nicht tot sind, dann werden sie bald sterben."
Zwei Arten sind vor allem für Zunahme der Waldschäden verantwortlich: Der Borkenkäfer Dendroctonus ponderosae und die Motte Christoneura fumiferana. Beiden profitierten von den wärmeren Wintern in den vergangenen Jahren. In den vergangenen 19 Jahren wurden auf der Nordhalbkugel die wärmsten Wintertemperaturen gemessen (pte).